Ein wunderschönes halbes Jahr ist zu Ende

Mittwoch, 31.01.2018

Das war es nun. Ein halbes Jahr voller schönen Ereignissen und Erfahrungen ist vorbei. Nach 21 Stunden im Flugzeug sind wir endlich am Sonntagabend in Düsseldorf am Flughafen gelandet. Wir wurden so herzlich empfangen von unseren Freunden und Familie. Mit Plakaten, Luftballon und deutschen Bier. Wir haben einfach die besten Freunde die man sich vorstellen kann. 

Aber man kann es gar nicht wirklich glauben, dass es jetzt alles vorbei ist und man wieder im kalten Deutschland ist. Kalt war es aufjedenfall! Es war schön alle wiederzusehen und in den Arm nehmen zu können. Jetzt gibt es erstmal viel zu erzählen und viele Bilder zu zeigen. 

Ich kann nur sagen, es war aufjedenfall die richtige Entscheidung und ich hatte die beste Reisebegleiterin die man sich nur vorstellen kann. 💕 Es war ein unvergessliches, schönes halbes Jahr 😊 

 

Fazit : Ich würde es jeden Empfehlen, der diese Möglichkeit hat ein Auslandsjahr zu machen, dass er es macht. Man sammelt so viele neue Erfahrungen, man lernt so viele neue Menschen kennen und das beste man sieht und lernt ein traumhaft schönes Land kennen. 

 

Die letzten Tage in Australien

Sonntag, 28.01.2018

Gelandet - wir sind wieder in Australien. Nun stehen die letzten Tage unsere 6-monatlichen Reise an. Mit dem Skybus fuhren wir in die Stadt rein und fanden dann überraschend schnell unser Hostel. Allerdings war es erst 9 Uhr morgens, somit mussten wir noch einige Stunden warten bis wir einchecken konnten. Somit gingen wir zur erst zur Bank um unser Konto zu schließen, allerdings waren einige Belege noch nicht abgebucht. Daher sollten wir Donnerstags nochmal vorbeikommen. Also zogen wir weiter, in einer Einkaufspassage fanden wir etwas zu essen und tranken dabei eine heiße Schokolade zum Frühstück. Danach schauten wir uns noch in ein paar Läden um und schmiedeten für die nächsten Tage einen Plan. Da es immer noch lange nicht 14 Uhr war, beschlossen wir zu dem Queen Victoria Markt zu gehen. Ein riesiger Markt mit Souvenirs, Obst/Gemüse und vielen weiteren Dingen. Gemütlich schlenderten wir durch die Reihen. Zum Schluss kauften wir uns Kirschen und setzten uns damit in den Park. Dann endlich konnten wir einchecken, statt einem gebuchten 12-Bett-Zimmer kamen wir dann in ein 4-Bett-Zimmer. Gibt eindeutig schlimmeres! Da wir die Nacht kaum geschlafen hatten, legten wir uns für ein paar Stunden schlafen. Abends spielten wir noch ein paar Spiele ehe wir wieder erschöpft ins Bett fielen. Es war wirklich schön wieder in einem richtigem Bett zu schlafen, ach ja in den letzten Monaten haben wir auf jeden Fall sehr viele "selbstverständlichende" Sachen schätzen gelernt. Am Nächsten Tag wollten wir erstmal ausschlafen, überraschender Weise waren wir ziemlich früh wach. Dann war es soweit, nach langer Zeit konnten wir wieder richtig Duschen und brauchten nicht provisorisch in einem See duschen. Wie neue Menschen gingen wir vollkommen motiviert los in die Stadt um ein paar Souvenirs zu kaufen. Allerdings haben wir schnell festgestellt das es irgendwie gar nicht so viele Shops gab. Zwischendurch hatten wir dann doch welche gefunden, aber richtig umgehauen hat uns das alles nicht. Also wollten wir nochmal zum Queen Victoria Markt gehen, denn da gab es jede Menge Souvenirs. Heute war Nachtmarkt, das heißt er machte erst um 17 Uhr auf. Daher gingen wir zu einem Cafe und tranken einen leckeren, wundervoll dekorierten Milchshake.

Gestärkt machten wir uns dann auf dem Weg zum Markt, um festzustellen, dass der Nightmarkt eher wie ein Streetfood-Festival aufgebaut war, statt Souvenirs gab es tausende Essensstände. Etwas enttäuscht machten wir uns auf dem Rückweg zum Hostel. Am Abend gönnten wir uns dann nachdem wir über 10km gelaufen waren einen leckeren Döner. Bevor wir schlafen gingen spielten wir noch ein letztes mal Kniffel, da wir nun den zweiten Block komplett fertig gespielt hatten - Punktlandung würde ich sagen. Am Donnerstag morgen führte uns der Weg erstmal wieder zur Bank und wir konnten erfolgreich unser Bankkonto schließen. Dann ging es mal wieder ab zum Queen Victoria Markt, wir hatten nun 4 Stunden Zeit um alle Souvenirs zu finden. Kurz bevor der Markt dicht machten konnten wir erleichtert feststellen das wir alles bekommen hatten was wir wollten. Völlig erschöpft ruhten wir uns danach erst einmal aus. Es nützte allerdings nichts, wir mussten packen. Die ein oder andere Klamotte wurde noch aussortiert, schließlich brauchen wir Platz für die ganzen Souvenirs. Abends gingen wir noch eine aller letzte sehr wichtige Sache besorgen - TAMTAM'S !! Wir kauften gefühlt das ganze Regal leer, aber was muss das muss. 

26. Januar 2018, an diesem Tag wird der Australia Day in ganz Land gefeiert. Nachmittags gingen wir zum Kings Domain Garden, dort gab's ganz viele Foodtrucks und noch andere Stände. Wir setzten uns auf die Wiese und genossen das Wetter. Abends gab es dann ein Feuerwerk auf der Harbour Esplanade, leider hatte es angefangen zu regen, sodass alle Stände dicht waren und auch die Bühne dunkel war. Da wir eigentlich dort was schönes Essen wollten suchten wir uns stattdessen ein China-Restaurant in der Nähe und aßen gebratenen Nudeln. Als wir wieder aus dem Restaurant raus waren hörten wir tatsächlich doch noch Musik und wir sahen das auf dem Gelände was los war, somit schlenderten wir dort nochmal hin. Und tatsächlich konnten wir um 9 Uhr ein wunderschönes Feuerwerk sehen, ein perfekter kleiner Abschluss unserer Reise.

So nun war er da, der richtige letzte Tag in Australien. Morgens packten wir noch unseren Rucksack zu Ende, bevor wir das Eureka Skydeck besuchten, ein Lift brachte uns in Null Komma nichts in den 88. Stock und von dort hatten wir einen atemberaubenden Ausblick auf die Skyline von Melbourne. Wirklich der Wahnsinn.

Unser letzter Punkt auf der Liste waren die kunterbunten Strandhäuser beim Brighton Beach. Somit fuhren wir mit dem Bus etwas abseits von Melbourne. An diesem Tag war es wirklich nochmal ganz schön heiß, wir schossen ein paar Bilder von den Häusern und machten uns dann am nähegelegten Park gemütlich und genossen noch einmal den Ausblick auf den Ozean und das herrliche Sommerwetter.

Dann war es Zeit für unsere letzte Dominos-Pizza. Ein stets treuer Begleiter auf unserer Reise. Diese aßen wir ganz entspannt mit dem Blick auf dem Yarra River. Gestärkt holten wir unseren Sack und Pack aus dem Hostel und fuhren mit dem Skybus schon zum Flughafen. Da wir morgens um 6 Uhr flogen dachten wir uns sparen wir uns lieber die Kosten einer zusätzlichen Nacht im Hostel und vertreiben die Zeit besser am Flughafen. Wir spielten ein paar runden Skipo und machten die Flughafenduschen unsicher. Wir wollten ja schließlich halbwegs gut riechend in der Heimat landen. Ich werden auf jeden Fall mit einem weinenden und einen lachenden Auge Australien verlassen. Mir persönlich wird die Zeit sehr fehlen, ich fühlte mich hier immer als hätte man unendliche Freiheit. Dennoch gehen auch die schönsten Zeiten eines Tages vorbei, ich werde diese halbe Jahr nie vergessen. Wir haben so viele tolle Orte gesehen und liebevolle Menschen kennengelernt. Für mich hätten dieses Abenteuer nicht besser verlaufen können. Aber natürlich freuen wir uns nun unser Familien und Freunde bald schon wieder in die Arme schließen zu können.

Neuseeland 🇳🇿

Montag, 22.01.2018

Ab in den Flieger und nach sechs Stunden Flugzeit sind wir in einem Land was Kontinent los ist. Neuseeland 🇳🇿 Und ganze zwölf Stunden Zeitverschiebung nach Deutschland. 

Am Flughafen in Auckland angekommen warteten wir auf unser Auto. Da gab es schon ein paar Komplikationen, denn wir wussten erst nicht genau ob wir am internationalen oder nationalen Flughafen waren, da uns die Schilder etwas verwirrt hatten. Naja schlussendlich hat es doch noch geklappt und etwas abseits vom Flughafen haben wir dann unser Mietwagen bekommen. 

Erstes Ziel war der Supermarkt. Da wir ja auch kein Gaskocher haben werden wir uns die nächsten Tage wohl von Brot und Nutella ernähren müssen. Als das erledigt war sind wir in Auckland City gefahren. Nachdem wir dort ein bisschen rum gefahren sind, haben wir uns entschieden schon weiter zu fahren. Da uns hier mehr das Land als die Stadt interessiert. Raus aus der City hat man auch nur noch grüne Landschaften und viele Kühe gesehen. Ja richtig. Kühe! Keine Schafe! Auch wenn es das Land mit den meisten Schafen sein soll, haben wir bis jetzt noch nicht wirklich viele gesehen. Dafür um so mehr Kühe. 

Aber genau so haben wir uns Neuseeland vorgestellt. Einfach mega schön 😊 

Da wir beide im Flieger nicht schlafen konnten, waren wir jetzt ziemlich müde. Somit beschlossen wir ein kurzes Nickerchen auf einem Rastplatz zu machen. Naja aus kurz wurden dann mal so sechs Stunden. 🙈

Dann fuhren wir noch weiter bis nach Whangarei. Dort haben wir es uns dann auf dem richtigen Campingplatz bequem gemacht. Nach ein paar Runden Kniffel machten wir es uns in unserem kleinen süßen Auto gemütlich. Scheiben mit unseren Handtüchern abgehängt, Sitze ganz zurück gestellt und fertig war unser Bett. Naja gemütlich ist zwar was anderes, aber man kann es aushalten. Und die erste Nacht haben wir auch schon mal gut überstanden. Wir fuhren weiter zu den Whangarei Heads. Seht am besten selbst auf den Bildern. 

Danach ging es weiter nach Matapouri. Auch ein wirklich schöner Strand. Ich frage mich nur wie die Leute hier ins Wasser gehen können. Ich war mit einem Fuß im Wasser und das war mir schon zu kalt. 🙈

Es ging zu einem Campingplatz wo wir direkt vor dem Meer standen. Man hätte sogar vom Auto aus den Sonnenaufgang beobachten können, hätte man nicht geschlafen. 🙈

Aber es gab eine Dusche. Zwar nur mega kalt aber immerhin. Und es ging auch schon weiter nach Matamata. Dort wo das Hobbiton Movie Set ist. Es sieht echt traumhaft schön aus. So viele kleine Häuschen und dann diese Einzelheiten noch. Echt wahnsinn. Vielleicht könnte man sich jetzt auch mal den Film anschauen,wenn man schon mal das Set gesehen hat. 🙈

Am nächsten Tag machten wir uns bei Regen und Wind auf den Weg ein Vulkan zu besteigen. Naja nicht ganz nur knappe fünf Kilometer bis zu einem Soda Spring und dann kehrten wir wieder um. Es gab auch eine Strecke die ging zwanzig Kilometer und dafür hätte man auch mit Bus fahren müssen, da das Ziel auf der anderen Seite vom Start war. Aber zum Glück haben wir uns dagegen entschieden, denn es kamen uns welche entgegen die so aussahen als ob die öfter Wandern gehen und die haben es uns schon abgeraten, da es dort oben wohl ziemlich windig und regnerisch sein sollte und keine guten Bedingungen herrschen würden. Somit waren wir ganz froh das wir wieder umgekehrt sind.  

Am nächsten Tag ging es nach Wellington. Von dort ging nachts unsere Fähre rüber auf die Süd Insel. Da es so gut wie die ganze Zeit geregnet hatte, konnten wir auch nicht großartig was machen. Somit holten wir uns eine heiße Schokolade und fuhren zu einem Parkplatz mit Blick auf das Wasser. 

Wie viel Glück kann man eigentlich haben? Wir hatten mal wieder ziemliches Glück. Denn wir buchten die Fähre eigentlich für zwei Erwachsene und ein Auto. Da uns aber dann gesagt wurde das wir auf der anderen Seite ein neues Auto kriegen und dieses nicht mitnehmen konnten, waren wir nur noch zwei Erwachsene ohne Auto. 🙈 Na toll umsonst Geld ausgeben für das Auto. Naja aber es wird ja kein Problem sein so mitfahren zu können. Dachten wir. Denn die Fähre fuhr nachts um halb vier. Und die ist eigentlich nur für Autos gedacht. Zum Glück sind wir auf nette Neuseeländer gestoßen, die uns trotzdem mit auf das Schiff ließen. Glück gehabt. So wurden wir sogar mit so einem Auto was auf Golfplätzen fährt zum Schiff gebracht. Vorher mussten wir noch einchecken. Und wir haben sogar das Geld für das Auto wieder bekommen. Was für ein Glück. Die sind hier einfach alle so lieb. Da wir die einzigen wahren die zu Fuß kamen. Wurden wir von den Mitarbeitern schon etwas ausgelacht. Wahrscheinlich dachten sie auch zwei junge Mädels sind zu doof eine Fähre zu buchen. 🙈 Nach dem wir drei einhalb Stunden auf dem Wasser rumgeschippert waren, sind wir auf der anderen Seite angelangt. Okay jetzt heißt es wieder ein Auto kriegen. Und wir haben uns schon auf eine längere Diskussion vorbereitet, da wir in Auckland weniger für das Auto bezahlt haben als erwartet, aber dann stand dort drauf das es nur für fünf Tage ist. So dachten wir, wir müssten jetzt auch noch was bezahlen. Nach einer Stunde warten bis der Schalter vom Europcar aufmachte,ging es dann doch relativ schnell und ohne irgendwelcher Probleme. Hoffentlich hört die Glückssträhne nicht auf und wir erleben noch ein blaues Wunder. Aber davon gehen wir mal nicht aus. 😊Wir fuhren Richtung Abel Tasman Nationalpark. Unterwegs legten wir eine Pause ein, da Luisa und ich ziemlich müde waren und die paar Stunden Schlaf auf dem Schiff nicht wirklich gereicht hatten. Mittags ging es dann auch weiter. Und es regnete und regnete. Naja aber wir lassen uns davon nicht unterkriegen. Wir machten trotzdem ein fünf Kilometer Walk entlang der Küste. Auch wenn das Wetter nicht super war, war es trotzdem schön. Und zwischendurch fühlte man sich auf dem Weg wie im Regenwald. 

Am nächsten Tag ging es zu den Pancake Rocks. Warum die Pancake heißen weiß ich nicht, sie sehen aufjedenfall nicht so aus. 🙊Aber man hatte einen schönen Blick auf das Meer. Und es war sogar schönes Wetter, da haben wir uns auch gleich mal ein Eis gegönnt. Wir suchten uns mal wieder ein Campingplatz und verbrachten den Abend mit Kniffel spielen und Film gucken. 

Dann machten wir halt bei zwei Seen. Einmal den Lake Tekapo und einmal den Lake Pukaki. Beide waren wunderschön blau und man hatte noch ein Blick auf die Berge wo Schnee lag. Schon seltsam bei 29°C Schnee zu sehen. Da es dort wirklich schön war, sind wir auch gleich etwas dort geblieben.

Und sind dann gegen Abend zum Mount Cook gefahren und haben dort gecampt. Somit konnten wir am nächsten Tag gleich zu unserer sieben stündigen Wanderung aufbrechen. Naja das hatten wir jedenfalls vor, aber da wussten wir auch noch nicht, dass 1974 Stufen vor uns liegen. Aber wir starteten trotzdem erstmal recht motiviert, bis wir irgendwann nicht mehr wirklich konnten. Aber jetzt aufgeben? Weiß auch nicht. Wir fragten ein paar Leute wie weit es noch ist und einige machten uns auch noch etwas Mut. Okay wir laufen erstmal weiter. Dann haben wir gesehen, dass an der einen Stufe stand noch weitere 1000 Stufen bis zum Ziel. Na toll erst die Hälfte geschafft. Wir gingen trotzdem erstmal noch ein bisschen weiter. Luisa hielt dann irgendwann an und wollte auf mich warten. Somit machte ich mich alleine weiter nach oben. Aber ich kehrte auch nach ca weiteren 100 Stufen wieder um, da die Leute meinten man hat hier genau die gleiche Aussicht, wie von der Plattform. Runter denkt man ja eigentlich ist ja einfach, aber Pustekuchen. Unsere Beine fingen mega an zu zittern und die Stufen waren ziemlich schmal und unterschiedlich hoch. Nach dreieinhalb Stunden haben wir es dann wieder nach unten geschafft.

Da haben wir uns abends auch erstmal eine Pizza verdient. Aber vorher waren wir noch ziemlich sozial. Da in Neuseeland auch mehrere per Anhalter reisen, stehen halt öfter mal welche an der Straße. Und somit haben wir jemanden aus Schottland ein Stück mitgenommen. Aber der hatte wohl auch schon länger keine Dusche mehr gesehen. 🙊

 

Danach ging es nach Wanaka wo wir eine kurze Pause bei einem See machten. Und dann fuhren wir zum Mount Aspiring Nationalpark um den Blue Pool Walk zu machen. Die Farbe des Wassers sah eher grün aus, aber es sah trotzdem ganz schön aus. 

Es ging weiter in den Süden. Dort machten wir ein halt in Bluff, wo ein Straßenschild mit ganz vielen Orten und deren Kilometerzahl drauf stehen. Wie zum Beispiel London oder Tokio. 

Wir besuchten Nähe Owaka zwei Wasserfälle. Der eine war recht groß und breit, aber es kam recht wenig Wasser runter. Laut Luisa heißt er auch der müde Wasserfall.🙈 Der andere war dagegen etwas kleiner und schmaler. 

 

Dann ging es noch zum Nugget Point, ein Lookout. Wäre das Wetter nicht so regnerisch und neblig gewesen hätte man bestimmt eine schöne Aussicht gehabt bei dem Leuchtturm, aber es war trotzdem ganz nett und wir konnten sogar Seehunde beobachten. 

Es ging weiter zum Curio Bay. Wenn man Glück hat, könnte man hier Pinguine und Delfine sehen, aber wir hatten leider kein Glück. 

Am selben Tag statteten wir noch dem Waipapa Point Lighthouse ein Besuch ab. Ein kleiner süßer Leuchtturm. Dort saßen wir auch noch eine ganze Weile am Strand und konnten circa zehn Meter vor uns ein Seelöwen beobachten.🙃 Abends suchten wir uns ein Campingplatz direkt am See. 

Danach machten wir uns auf den Weg nach Queenstown. Dort schlenderten wir ein wenig durch die Stadt und kauften ein paar Souvenirs. Danach machten wir es uns beim Campingplatz am See mit Wassermelone und Bier gemütlich. Und nahmen dann eine Dusche im See. Mal eine andere Art zu duschen und es war auch ziemlich kalt. 🙈

 

Am nächsten Tag wurde endlich Luisas Geschenk eingelöst. Der Nevis Swing. Eine Riesen Schaukel. 109m hoch in etwa, 70m freier Fall und 300m Schwingen. Genau das richtige für mich. Nicht! Luisa hat sich mega gefreut und ich bin fast vor Angst gestorben. Zum Glück konnten wir das zusammen machen. Auf meine Frage ob man sterben kann, antwortete der Mitarbeiter nur “Ja man kann immer sterben , aber bitte nicht heute. “ Na toll, dass hat mich jetzt nicht wirklich beruhigt. Als wir in der Luft hingen fragte er noch ob Überraschung oder Countdown, wann es losgehen soll. Luisa meinte Überraschung und dann hat er mich gefragt, aber er hatte noch nicht mal ganz zu Ende gesprochen, da hat er schon auf den Knopf gedrückt. Und dann ging es also los. Ein mega Gefühl und ich muss zugeben es war gar nicht mal ganz so schlimm. 😊 Zum Schluss haben wir sogar eine Urkunde bekommen. 🙈 Das Geschenk wird hoffentlich länger in Erinnerung bleiben. 

Gestern haben wir ein Ausritt am Moke Lake gemacht. Und Luisa ist sogar mitgekommen, obwohl sie und ein Pferd nicht die beste Kombination ist. Als erstes wurden uns die Pferde zugeteilt. Luisa hatte Gous und ich hatte Boom. Dann konnten wir schon aufsteigen. Als dann ein Pferd etwas durchging, dachte ich Luisa steigt sofort wieder ab. Aber sie ist zum Glück Todes mutig auf ihrem Pferd sitzen geblieben. Und dann ging der Ausritt los. Ein einhalb Stunden beim Moke Lake entlang. Ich fand es mega schön. Luisa war eher nur darauf konzentriert nicht runter zufallen. Die Pferde waren auch alle super lieb. Nur Luisas wollte öfter mal ein anderen Weg laufen, dass ihr aber nicht so gefallen hat. 😅🙈

Danach haben wir eine Dusche im See genommen. Und dann ging unser Weg Richtung Akaroa, wo wir kurz vorher einen Campingplatz aufsuchten. Dort haben wir unsere letzte Richtige Nacht im Auto verbracht. 

 

Heute ging es dann Akaroa. Eine kleine Stadt im französischen Stil. Wir liefen ein bisschen durch die Gegend bis wir uns auf den Weg nach Christchurch machten. Dort liefen wir auch ein wenig durch die Stadt und durch den Botanic Garden. Dann hieß es auch schon Koffer packen und zum Flughafen fahren. Hier werden wir jetzt noch die Stunden totschlagen, bis morgen früh unser Flieger nach Melbourne geht. Wo wir die letzten Tage dann noch verbringen werden. 

Perth

Samstag, 06.01.2018

Drei Tage früher als geplant sind wir in einem Hostel in Perth angekommen. Allerdings irgendwie alles ziemlich seltsam, die Menschen die hier arbeiten scheinen hier auch zu wohnen. So ganz steigen wir durch das Hostel nicht durch, aber naja. Wir wurden auf unsere Zimmer gebracht und sicherten uns zwei Betten, Pia schläft unten und ich über ihr. Dann merkten wir das ich gar keine Leiter habe um nach oben ins Bett zu kommen. Zum Glück gab es eine Kiste auf die ich mich stellen konnte. War zwar trotzdem sehr mühselig, aber wird wohl schon für die nächste Zeit gehen. Kleine Notiz am Rande: Pia hat auf unseren letzten Tagen in Australien angefangen das Buch "Bedienungsanleitung für Australien" zu lesen. Aber hey wie sagt man so schön, besser spät als nie.

Nun ging es los - Auto ausräumen! Wir stopften die ganze Kleidung in unseren Rucksäcken, 10.000 weitere Plastiktüten mit weiteren Klamotten, Laptop, Taschen, Schuhen und vielen weiteren Dingen. Ach herrje, wir wollen gar nicht daran denken wenn wir unsere Rucksäcke richtig packen müssen - das wird niemals alles passen. Wenigstens hatten wir geschafft das Auto komplett auszuräumen. Sehr komisches Gefühl, immerhin hatten wir da fast die letzten fünf Monate drin gelebt. So, nun hatten wir unser ganzes Sack und Pack im Zimmer, wir wurden direkt darauf angesprochen das wir sehr viel Gepäck haben und ob es das Ende unsere Reise ist. Um ein bisschen Ordnung zu schaffen räumten wir die Klamotten in einen Schrank. Ich holte sie aus den Rucksack, Pia legte sie zusammen, anschließen packte ich sie in den Schrank - Teamarbeit ahoi! Endlich geschafft, die Ordnung war wieder da. Dann fuhren wir noch einkaufen, endlich konnten wir auch wieder andere Dinge essen und kaufen, da wir nun wieder einen Kühlschrank hatten. Da der Parkplatz vorm Hostel sehr klein war und pro Tag 5$ kosten sollte, stellten wir unser Auto an der Nebenstraße in einem Wohngebiet ab. Wir haben noch unsere Bettsachen gewaschen, damit das Auto perfekt für den Verkauf ist. Am nächsten Tag hatten wir zwei Autobesichtigungen. Wir gingen zum Auto um unser Bett zu beziehen. Da merkten Pia und ich das irgendwas nicht stimmte. Unsere Türen waren nicht ganz zu und das Auto war auf, dabei waren wir sicher das wir es abgeschlossen hatten. Und die Schlafsäcke und Hängematten waren vorne auf den Sitzen, und die Sonnenabdeckung runter geklappt - nein, so hatten wir das Auto nicht hinterlassen. Es wurde aufgebrochen. Das Schloss an der Beifahrertür war locker. Wir hatten mal wieder riesiges Glück, die Scheiben und das Auto an sich war heile, es wurde nichts kaputt gemacht. Und noch viel wichtiger war das wir keine Unterlagen oder sonstiges mehr im Auto hatten. Wir waren so froh das wir es schon komplett ausgeräumt hatten. Nachdem wir den kleinen Schock überwunden hatten, verstauten wir die Sachen schnell wieder. Zur großer Überraschung hat der Täter Pia's Bleistift wiedergefunden und ganz brav in die Ablage getan. Dann ging es los zur ersten Besichtigungen, ein junges französisches Pärchen. Die beiden schauten sich das Auto ganz genau an und machten eine Probefahrt. Sie waren ganz angetan von unserem Auto trotz Steinschlag und kaputter Hintertür. Es ging weiter zu zwei deutschen Jungs, auch die beiden waren begeistert. Da waren wir schon mal ziemlich erleichtert das wir wohl gute Chancen haben das Auto früh loszuwerden. Nach den Besichtigungen fuhren wir weiter nach Fremantle zum Hafen. Wir gingen dort ein wenig spazieren und tranken einen schönen erfrischenden Milchshake.

Als wir wieder am Hostel waren haben wir diesmal an der größeren Straße geparkt und unser Auto gleich aufgelassen, so wird wenigstens nichts kaputt gemacht. Am nächsten Tag warteten wir auf die Entscheidungen der Interessenten. Schlussendlich verkauften wir es an die Deutschen, somit hatten wir schönes Weihnachtsgeld. Heiligabend suchten wir uns ein nettes deutsches Restaurant und aßen ein leckeres Schnitzel und stießen mit deutschem (!!!) Bier an.

Am 1. Weihnachtstag machten wir abends im Kings Park ein schönes gemütliches Picknick, mit einem wundervollen Ausblick auf Perth.

 

Der 2. Weihnachtstag wird hier Boxing Day genannt, an diesem Tag besuchten wir die Adventure World, einen Wild- und Wasserpark. Wir machten uns mit dem Bus und der Bahn auf dem Weg. Angekommen ging es los, zu erst machten wir die Achterbahnen und Karussells unsicher. Danach ging es zu den Wasserbahnen, wir hatten eine Menge Spaß. Es waren viele Familien da, auf den Wiesen war eine Menge los, aber dennoch war es nicht zu voll und man brauchte nie lange anstehen.

Am Abend machten wir uns auf dem Heimweg, als wir schon im Stadtzentrum waren, brauchten wir nur noch einen Bus zu nehmen und dann wären wir wieder im Hostel. Allerdings haben wir den falschen Bus genommen, bzw. eigentlich den Richtigen nur halt in die falsche Richtung. Somit waren wir anstatt 2km dann 10km von unserem Hostel entfernt. Wir hatten die Hoffnung das er einmal im Kreis fahren würde und wir irgendwann an der richtigen Station ankamen würden - Pustekuchen. An einer Universität war dann Endstation, zum Glück fuhr eine halbe Stunde später ein Anderer zurück und wir fanden doch noch den Weg nach Hause. 

Nach Weihnachten sind wir mit den Käufern von unserem Auto zusammen zum Fahrzugamt gegangen um das Auto umzuschreiben. Bis wir dort leicht schockiert feststellen mussten, das wir niemals die Besitzer des Autos waren. Irgendwas ging da wohl schief, also mussten wir nun erstmal die Leute anschreiben von denen wir es gekauft hatten. Die mussten nochmal Unterlagen ausfüllen, damit wir die Besitzer vom Jeep sind. Das hat dann zum Glück alles geklappt und wir konnten letztendlich den anderen das Auto überschreiben. Damit war das Thema Auto für uns komplett erledigt. Da wir genug Zeit im Hostel hatten, kümmerten wir uns noch um einige organisatorische Sachen; um ein Hostel in Melbourne, einen Mietwagen und einer Fähre in Neuseeland. 

31. Dezember 2017, der letzte Tag im Jahr ist da. Wir konnten uns lange nicht entscheiden was wir an Silvester machen. Im Endeffekt haben wir uns für den Kings Park entschieden. Nach langer Zeit kauften wir uns wieder Goon und Prosecco für Mitternacht. Nachmittags fingen wir dann schon mal an zu trinken, wir spielten Mensch ärgere dich nicht, hier musste man trinken wenn man rausgeschmissen worden ist oder eine sechs gewürfelt hat. Danach schauten wir uns einen Film an spielten dabei Namenstrinken und zu guter Letzt, was natürlich bei keinem Silvester fehlen durfte war "Dinner for one". Apropos Dinner, wir kochen uns zum Abschluss des Jahres Frikadellen mit Kartoffeln und deutscher Soße. Ach ja, wie herrlich.

Dann machten wir uns auf den Weg zum Park, wir hoffen das wir ein schönes Feuerwerk sehen werden. Viele Familien und Freunde haben sich dort getroffen und um Mitternacht bekamen wir ein 10-minütiges Feuerwerk zu sehen (wir haben übrigens tatsächlich vergessen den Prosecco zu trinken). In dem Sinne wünschen wir euch alle ein frohes neues Jahr. 

Zu Beginn des neuen Jahres sind wir zum Scarborough Beach gefahren und haben uns dort den wunderschönen Sonnenuntergang über dem indischen Ozean angeschaut. Einfach fantastisch! 

Jetzt muss ich leider eine nicht so schöne Geschichte erzählen, und zwar hatten wir seit Silvester unsere kanadische Zimmergenossin vermisst. Sie ging zu einer Party und kam danach den Tag nicht wieder, wir machen uns große Gedanken ob ihr was passiert war. Wir wollten noch eine Nacht abwarten, da wir die Hoffnung nicht aufgeben wollten, dass sie einfach nur jemanden kennengelernt hatte. Allerdings tauchte sie am nächsten Tag auch nicht auf, somit gingen wir zur Rezeption und erzählten denen das wir uns Sorgen um sie machten. Die wussten Gott sei Dank Bescheid, sie lag im Krankenhaus. Auf der einen Seite waren wir etwas beruhigter da wir nun wussten wo sie war. Da Pia sowieso ein australisches Krankenhaus besichtigen wollte, entschieden wir uns, dass wir sie besuchen gehen wollten. Dies machten wir dann direkt am nächsten Tag. Sie erzählte was passiert war, uns tat sie so sehr Leid. Aber sie war trotzdem relativ gut gestellt und hat positiv in die Zukunft geschaut, zudem hat sie sich, glauben wir, gefreut das wir sie besucht haben. Dann führte uns der Weg mal wieder zum Kings Park, wir schlenderten ein wenig durch den Bontanic Garden und fuhren anschließend zum Swan River. 

Spontan sahen wir das zur Zeit in Perth der Hopman Cup stattfindet, ein Tennisturnier. Eigentlich sind wir so gar nicht Tennisverrückt, aber wir entschieden uns dennoch ein Spiel anzusehen, wenn man schon mal die Chance hat. Somit kauften wir uns Karten für Deutschland gegen Australien. Ohne große Erwartungen gingen wir zur Arena. Wir dachten, dass als Doppel gespielt wird, aber es war Einzel, zuerst die Damen dann die Herren. Tatsächlich fand ich Tennis live viel interessanter und es war zwischendurch auch echt spannend. Nachdem die Herren zu Ende gespielt hatten machten wir uns mit großem Hunger auf dem Rückweg.

Zwischendurch hat man dann ja auch mal Kontakt zu den Eltern, und wenn die so fragen wie das Tennis war und wer im Doppel gewonnen hat, stellt man dann im nachhinein fest das wir wirklich, komplett ahnungslos, zu früh die Arena verlassen hatten, denn nach den Herren kam tatsächlich noch ein Doppel. Da kann man dann nur wohl eins zu sagen - dumm gelaufen. 

So, nun war der Tag gekommen, wo wir all unsere Sachen wieder in den Rucksack packen mussten. Für ein paar Klamotten, die kaputt oder nicht mehr sauber gingen, endete die Reise in Perth. Wir waren ziemlich erleichtert als wir endlich alles fertig gepackt hatten, nun kann uns nichts mehr aufhalten und unsere Reise kann nach Neuseeland fortgesetzt werden.

Die letzten Fahrten mit unserem Raumschiff

Freitag, 22.12.2017

Und die letzten Fahrten mit unserem Auto starteten. Die müssen wir echt noch genießen, wer weiß wie lange wir unser Raumschiff noch haben. Somit ging es von Perth weiter hoch in den Norden. Unser erster Stopp war “Das felsige Fenster “ im Kalbarri National Park. Es war wieder ziemlich heiß und der Weg vom Parkplatz bis zum Fenster war recht steinig. Der Ausblick von dort war aber schon cool. Wir machten natürlich gleich Fotos in dem Fenster und auch oben drauf. Obwohl man dort eigentlich nicht rauf sollte, aber das hatten wir zu spät gesehen 🙊. Naja aber wir leben ja noch, sonst würde ich hier gerade nicht den Beitrag schreiben. 

Danach machten wir uns auch auf den Weg zu einem Campingplatz. Und es gab eine Primäre. Luisa hat das erste Mal gekocht. Nudeln. Das Salz hatte ich zwar ran gemacht, sonst wäre wahrscheinlich auch keins rein gekommen, da Luisa kein Unterschied schmeckt. Ihr Geschmackssinn ist nicht ganz so gut ausgeprägt. Aber ich muss sagen, die Nudeln haben geschmeckt. 

Am nächsten morgen machten wir uns auf den Weg zum Shell Beach. Anstatt Sand lagen dort Millionen von Muscheln. Das laufen darauf war zwar nicht so angenehm, aber der Anblick war schon schön.

Dann ging es auch schon weiter nach Monkey Mia. Hier konnte man wenn man Glück hat Delfine sehen. Wir gingen zum Steg und hielten ausschau. Aber keine Delfine weit und breit. Dafür aber eine Schildkröte 🐢. Wir gingen noch ein bisschen am Strand entlang und überlegten was wir als nächstes tun. Als aber plötzlich Delfine im Meer auftauchten, hatten die unsere volle Aufmerksamkeit. Echt erstaunlich wie nah sie an den Strand kommen. Das war schon ein cooler Moment. 

Und es ging wieder zum Campingplatz. Es war ziemlich stürmisch und wir mussten aufpassen das nicht unsere ganzen Sachen wegwehten. Aber wir hatten den Campingplatz für uns alleine. Und die Toilette war dieses mal auch okay, dass ist hier echt ein Wunder. Weiter ging es. Ab nach Coral Bay. Das Meer hier an der Westküste ist echt traumhaft schön. Nur die Straßen und die Umgebung ist ziemlich langweilig, man kommt sich so vor als ob man im Outback wäre. Aber naja zurück zum Coral Bay. Ein kleiner schöner Ort, mit einem schönen Strand. 

Und es ging noch ein Stück weiter hoch in den Norden. Nach Exmouth. Wenn man Glück hat und zur richtigen Zeit hier ist könnte man Wale sehen, aber dies war bei uns leider nicht der Fall. Wir waren zur falschen Zeit hier. Wir wollten dem Turtle Center einen Besuch abstatten, aber nur doof wenn man es nicht findet. 🙈 Somit fuhren wir weiter zu einem Leuchtturm. Der war direkt an der Spitze von Exmouth und man hatte einen schönen Blick auf das Meer.

Danach wollten wir eigentlich am Strand chillen, aber da der Strand nicht wirklich schön war, beschlossen wir wieder nach Coral Bay zu fahren und uns dort zu sonnen. Es war eigentlich auch perfektes Wetter dafür, wäre es nicht so windig gewesen, so dass man den ganzen Sand abbekommen hat. Nach ein paar Stunden und mit einer Wassermelone und einem Eis bewaffnet ging es zum nächsten Campingplatz. Dort hatten wir erstmal ein kleines Fotoshooting auf der Straße veranstaltet. 

Die Reise ging wieder zurück nach Perth. Kurz vor Perth machten wir Halt auf einem Campingplatz und genießten den letzten Abend mit unserem Auto wo wir in ihm schlafen. Wir stoßten mit Wein auf unser Raumschiff an. Ich werde das Auto ganz schön vermissen. Denn nach über 22.000 gefahrenen Kilometern wird es für uns an der Zeit es zu verkaufen und das Hostel Leben beginnt wieder. 

 

Bali 😊

Samstag, 16.12.2017

8:40 Uhr - Abflug von Perth Richtung Bali! Ja, wir haben Glück unser Flieger startet, der Vulkan hat sich noch nicht wieder gerührt. Aber der Flieger war extrem leer, gefühlt war fast jede zweite Reihe frei. Im Flugzeug bekamen wir Chicken mit Reis, es sah sehr gut aus, allerdings war es extrem scharf. Unsere Münder brannten noch Minuten danach, somit wurde uns schnell eine Lektion erteilt: wir sollten wohl besser aufpassen was wir auf Bali essen. Wir landeten und Pia bekam endlich ihren ersten Stempel in ihrem Reisepass - somit war sie schon jetzt glücklich. Als wir endlich unseren Rucksack bekamen suchten wir uns einen Taxifahrer - gar nicht so schwer, da sehr viele am Terminalausgang bereitstanden und auf Kunden warteten. Einen gefunden ging es los zum Hotel nach Kuta. Auf die Fahrt dahin bekam man schon einen kleinen Einblick über Bali - es war kaum zu übersehen das man in Asien war, so viel Kitsch überall. Im Hotel wurden wir sehr freundlich mit einem kalten Getränk begrüßt. Nach kurzer Wartezeit ging es aufs Zimmer. Ein eigenes großes Bett! Ein eigenes Badezimmer!

Jeden Tag Frühstücksbuffet! Nicht selber Kochen zu müssen, und vor allem nicht jedesmal abwaschen! Es war wie ein Paradies für uns. Nachdem wir kurz das Zimmer erkundigt hatten, ging es direkt zum Pool. Ein kleinen Streich spielte mir der Pool indem ich ins Wasser gehen wollte und eine Stufe übersah (war wirklich schwer zu erkennen), und plötzlich komplett ins Wasser rutschte, somit hatte Pia wieder was zum Lachen.

Gegen Abend machten wir die Straßen ein bisschen unsicher, wir schauten uns die Shopping Mall gegenüber an. Gegenüber bedeutete das wir die Straße überqueren mussten, eine vierspurige Straße! Eigentlich kein Problem wenn es eine Ampel oder Zebrastreifen geben würde. Hier allerdings haben wir recht zügig festgestellt, dass es höchstens fünf Ampeln auf der ganzen Insel gibt und Verkehrsschilder man vergebens suchen konnte, zudem werden Zebrastreifen hier nicht groß beachtet. Unsere Rettung war der nette Mann vom Hotel, er kam mit Pfeife und Fahne. Er stürzte sich quasi in den Verkehr und versuchte die Autos und Roller anzuhalten. Gefühlt gibt es hier übrigens Millionen von Roller, aus jeder Ecke und aus den engsten Gassen kommen sie zum Vorscheinen. Als nach einiger Zelt endlich ein paar Leute anhielten, konnten wir auf die andere Straßenseite. Erste Hürde überstanden, kam direkt die Nächste - der Bürgersteig. Denn aus dem Nichts fehlt dann mal der ein oder andere Stein und man könnte in ein großes Loch fallen.

Jedoch merkten wir schnell das es noch viel zu heiß ist um die Gegend zu erkundigen somit schlugen wir den Rückweg zum Hotel an. Dann ging es zum Abendessen, es gab sehr leckeres Essen, und dazu ein schön gekühltes Bier, was gibt es schon besseres?! Nun konnten wir nach langer Zeit die erste Nacht wieder in einem richtigen Bett schlafen. Ein älteres Ehepaar aus Australien, welches wir im Hotel kennengelernt haben, erzählten uns, dass sie zum dritten Mal hier sind und die Insel und das Hotel noch nie so leer gesehen haben. So viele scheinen Bali zu meiden wegen dem Vulkan. Am Samstag beschlossen wir zum Strand zu gehen. Nach dem Frühstück schnell die Sachen gepackt und los ging es. Nach ca. 2km Fußmarsch kamen wir an, leider wurden wir enttäuscht. Alles voller Müll, der Strand und der Ozean waren ziemlich verschmutzt, dazu waren unendlich viele Verkäufer da die einen was andrehen wollten, hier sich zu Sonnen und zu entspannen - unmöglich. Da haben wir wohl den falschen Strandabschnitt erwischt. Wir gingen zurück zum Hotel und machten uns eben wieder einen schönen Tag am Pool. Nachdem Abendessen sind wir nochmal in die Einkaufsstraße gegangen und buchten für Montag einen Tagesausflug. Da hier zur Zeit Regensaison ist regnete es am Sonntag leider immer wiedermal, daher haben wir uns einen relaxten Tag gemacht. Am Montag um 8:30 Uhr begann unser Trip, wir wurden am Hotel von einem Fahrer und unserem Tourguide (Rocky) abgeholt. Bei ihm haben wir die Tour gebucht, und uns war schnell klar mit ihm können wir eine Menge Spaß haben. Wir schauten uns die Herstellung der Kleidung, die Malerei, ein Juwelier und natürlich den besagten Barong-Tanz an. Einen Abstecher zu dem Monkey forest darf natürlich auch nicht fehlen, hier konnten wir viele Affen und zudem einem Tempel anschauen. Auch am diesem Tag regente es ab und zu, aber damit hatten wir absolut kein Problem, im Gegenteil es war sogar sehr schön mal eine kleine Abkühlung zu bekommen. Ein weiterer Halt war "Bali Swing", es war eine große Schaukel über ein Reisfeld, das war wirklich ziemlich cool. Sowieso die Reisfelder hier in Indonesien, die beeindrucken mich sehr. Zum Mittagessen hielten wir an einem Buffet an, das Essen war sehr lecker. Diesmal zum Glück nicht ganz so scharf wie im Flugzeug. Danach besuchten wir noch einen Schmetterlingspark, viele bunte und große Schmetterlinge gab es zu sehen. Wir konnten sogar riesige Schmetterlinge auf die Hand nehmen, ohne das sie wegflogen. Zum Schluss schauten wir uns einen Wasserfall an, damit war die Tour schon wieder zu Ende. Dank Rocky haben wir viele Bilder zusammen, er war unser persönlicher Fotograf und wollte immer alles fotografieren. Auch dank ihm und dem Fahrer haben wir einen Einblick in die balinesische Musik bekommen, und wir konnten die beiden mit deutscher Musik überzeugen. Es war ein wirklich super Tag, und wir hatten eine Menge Spaß mit Rocky, er ist wirklich ein super cooler Typ.

Dienstag machten wir uns wieder einen entspannten Pooltag. Mittwoch war Shoppingtag, nachdem wir diesmal außerhalb des Hotels Essen waren, ging es danach zu der Einkaufspassage, wir haben viele schöne Dinge gefunden. Zudem trafen wir nochmal auf Rocky, nun verabschiedeten wir uns aber endgültig. Da schon viele Läden abends langsam dicht gemacht haben, beschlossen wir am nächsten Tag noch einmal die Läden unsicher zu machen. Zuvor genießten wir unserem letzten Tag aber am Pool. So nun war wieder eine Woche vorbei, wir genossen unser letztes Frühstück. Dann hieß es wieder den Rucksack zu packen, am Mittag aßen wir noch eine Kleinigkeit bevor es los zum Flughafen ging. Zum Abschied kauften wie uns M&M's und Toblerone für dem Flug. Eine kurze Lebensweisheit für zwischendurch: spielt im Flugzeug niemals Kniffel, da die Würfel schnell mal unter einen anderen Sitz fallen könnten. Nachdem wir aus dem Flughafen raus waren, ging es ab zum Parkplatz wo wir unser Raumschiff die Woche überstehen hatten. Nur blöd wenn man sich nicht gemerkt hat auf welchem Platz man es abgestellt hat. Zum Glück haben wir beim zweiten Anlauf den richten Parkplatz gefunden und wir konnten endlich ab zum nächsten Campingplatz fahren. Jetzt beginnt die Uhr zu ticken, die letzte Woche mit unserem geliebten Jeep steht an.

Nummer 6 von 6!

Donnerstag, 07.12.2017

Es  ging zum nächsten Nationalpark - Coffin Bay National Park. Aber vorher mussten wir erstmal das erste Türchen von unserem Adventskalender aufmachen Das Wetter hatte sich rapide von 39 auf 20 Grad abgekühlt und zudem war es noch sehr windig. Deshalb haben wir es dort am Strand auch nicht allzu lange ausgehalten. 

Wir machten uns weiter auf den Weg zum Piladappa Rock. Ein recht großer Stein, wo man rauf laufen konnte. Das haben wir dann natürlich auch gleich gemacht. Wir mussten zwar aufpassen dass wir nicht wegwehten, aber die Aussicht war schon ganz cool. Da man dort campen durften, beschlossen wir gleich dort zu bleiben. Wir kuschelten uns in unser gemütliches Auto und verbrachten den Abend mal wieder mit Kniffel spielen. 

Bevor unsere Reise am nächsten Tag weiter gehen konnte, taufte Luisa unser Auto zu einem Raumschiff um - warum auch immer 🙈Dann konnte es weitergehen. Gawler Ranges Nationalpark wir kommen. Dort angekommen informierten wir uns erstmal an der Info Tafel. Natürlich da wo wir hin wollten war der Weg eine 4WD Strecke. Da Luisa und ich die Strecke nicht fahren wollten, sind wir wieder umgekehrt und machten uns auf den Weg Richtung West Australia. An der Grenze von South zu West Australia wurde erstmal unser Auto kontrolliert ob wir irgendwelche Früchte oder irgendein Gemüse dabei hatten, da dies negativ war durften wir unsere Fahrt fortsetzen. Somit waren wir in dem sechsten von sechs Bundesstaaten in Australien angekommen. Wir machten uns auf dem Weg Richtung Esperance. Wir legten ein halt bei einem Campingplatz ein und haben am nächsten Morgen zum Frühstück natürlich eine Kerze für den ersten Advent angezündet.

 Dann ging es auch weiter nach Esperance. Eigentlich war unser Plan einzukaufen, aber da Sonntag war hatte der Supermarkt zu. Da fiel das Einkaufen aus und wir gönnten uns eine Pizza bei Domino's - mal wieder 🙈. 

Und es ging zum nächsten Nationalpark. Da wir uns ja mittlerweile mit den angefreundet hatten, war es auch kein Problem mehr ein zu besuchen. Somit fuhren wir zum Cape le grand National Park. Als erstes führte uns der Weg zum Le Grand Beach. Ein unglaublich schöner Strand. Aber der Lucky Bay wo wir als nächstes hinfuhren, übertraf es noch mehr. Ich habe mich sofort in diesen Ort verliebt. Der Strand und das Meer war einfach traumhaft schön. Aber seht einfach am besten selbst. 

Leider durfte man nicht am Strand campen, somit zog es uns zu dem Campingplatz am Lucky Bay. Da es der Strand sein sollte, wo Kängurus langlaufen, setzten wir uns abends an den Strand und warteten und warteten. Vergebens! Da es auch ziemlich windig und frisch war verzogen wir uns wieder in unser Auto. 

Am nächsten Morgen begrüßten uns die Kängurus bei unserem Auto. Luisa hatte schon Angst, dass sie umgekickt wird, da die ziemlich auf sie zu kamen. Aber Glück gehabt,nichts passiert. Wir wollten die schöne Location ausnutzen und ein paar coole Fotos von unserem Auto und uns machen. Als wir angefangen wollten, kamen plötzlich drei Kängurus angehüpft. Es war unglaublich wie zutraulich sie waren. Wir konnten sie sogar streicheln. Dieser Moment war ein einfach unbeschreiblich.😍 

Nachdem die Kängurus weitergezogen sind, konnten wir unsere Fotoshooting fortsetzen. Danach haben wir diesen wunderschönen Ort auch schon verlassen. Das war bis jetzt definitiv der schönste Ort den ich je gesehen habe. 

Wir machten uns wieder nach Esperance. Dort suchten wir uns eine Bibliothek um ein paar Organisatorische Dinge zu erledigen. Wir buchten unseren Flug nach Neuseeland und wieder nach Melbourne. Und da wir ja auch noch wegfliegen wollten, sozusagen als Urlaub mussten wir uns auch darum kümmern. Anfangs wollten wir nach Bali, aber da dort der Vulkan etwas Aufmerksamkeit braucht, haben wir die ganze Zeit überlegt wo wir sonst hinfahren könnten. Singapur? Das ist kein Strandurlaub und es ist recht teuer. Fiji? ZU TEUER!! Philippinen? Klingt gut, aber wohin und die Flugzeit ist auch recht lang. Also entschieden wir uns Schlussendlich doch für Bali. Unser Motto ist hier ja eh “Leben am Limit “. Und es ist einfach mega günstig. Somit ist der Flug für Freitag gebucht und wir machen uns eine schöne Woche auf Bali. 😊

Am nächsten Tag haben wir den Wave Rock in Hyden besucht. 

Dann ging es auch schon weiter zum Valley of the Giants tree top walk. Ein Weg nur aus Metall und eine Strecke war bestimmt fünfzig Meter lang und nur am Ende waren Metallpfähle. Die höchste Stelle war 40 Meter hoch und es hat einfach nur gewackelt. Und das mit Höhenangst, war nicht gerade ganz so schön. 🙈

Danach haben wir ein Walk auf den Boden gemacht, da fühlte ich mich auch gleich viel wohler. Zu bestaunen gab es Bäume über Bäume. 

Gestern sind wir einfach nur zu einem anderen Campingplatz gefahren und haben uns dort einen ruhigen Tag gemacht. Mit Nägel lackieren, Kniffel spielen, Film gucken usw. 

Heute sind wir nach Perth gefahren, von wo aus morgen früh unser Flieger nach Bali geht. Vorher erledigten wir noch ein paar Sachen und kauften uns einen Adapter für Bali. Bis wir dann festgestellt haben, dass es der gleiche ist wie wir in Deutschland haben. Naja sicher ist sicher. Wir hatten nochmal alle unsere Klamotten gewaschen und konnten dann auf dem Campingplatz unseren Rucksack packen. Ich freue mich schon tierisch darauf endlich auf Bali zu sein. Mal ein bisschen Urlaub vom ganzen campen. 

Somit liebe Leute gehen wir jetzt lieber schnell schlafen, damit wir morgen nicht verschlafen. 🙃

Outback - wir kommen!

Donnerstag, 30.11.2017

Kangeroo Island ist eine sehr naturverbunde Insel, der Weg dahin geht nur mit einer Fähre. Diese Fähre würde uns satte 366$ ärmer machen. Machen wir es oder machen wir es nicht? Wir haben lange dagesessen und überlegt was wir machen, im Endeffekt haben wir uns dagegen entschieden. Somit sind wir weiter nach Adelaide gefahren. Wir suchten uns eine Wäscherei und Bücherei. Es wird nämlich Zeit solangsam uns Gedanken um das Verkauf vom unseren Auto zu machen, somit stellten wir es auf einigen Facebookseiten und hoffen das sich ein paar melden die interessiert sind. Nächster Stop: Port Augusta. 

Bevor es wirklich Richtung Outback ging, mussten wir noch einige Punkte abarbeiten: Gas für unseren Gasherd, Benzienkanister und unsere Lebensmittelvorräte auffüllen. Zwischendurch haben wir es uns bei Mc Donalds gemütlich gemacht und den kalten Milchshake bei über 30℃ besonders genossen. Damit waren wir startklar, das Outback kann kommen.

 

Navi an, Navi sagt 1000km geradeaus (!!!), Navi wieder aus. Den Weg können wir uns wohl so merken. Ich glaube, ich bin niemals eine so langweilige Strecke gefahren. Wie kann ich euch das am besten erklären?! Stellt euch vor, ihr sitzt im Auto und fahrt nur geradeaus, der Ausblick ist immer der gleiche, zwischendurch begegnet man Kühe, Schafe, Kängurus, Pferde, Sträuße, Eidechsen, Schlangen und Zebrastreifen. Ja Zebrastreifen sind schon extrem wichtig hier bei der ganzen Menschenmengen und dem krassen Straßenverkehr.

Apropo Straßenverkehr, jedes Fahrzeug das einem entgegenkommt wird hier freundlich gegrüßt und dazu habe ich eine Pia neben mir sitzen die bei einer höchsttemperatur von 39℃ fröhlich Weihnachtslieder trällert. Herrlich! (Ein bisschen Sarkasmus im Spiel). Naja, übrigens vor lauter Freude habe ich dann auch mal direkt die erste Schlange die wir gesehen haben getötet, indem ich über sie drüber gefahren bin. Mein schlechtes Gewissen plagt mich bis heute. Je weiter wir ins Land fuhren, desto teurer wurde der Sprit. Wir sagten uns, das wir lieber an jeder Tankstelle anhalten und unser Tank auffüllen, wer weiß wann wieder eine kommt. Meistens waren es so ca. 60km - 200km. Wir fuhren und fuhren, bis uns plötzlich ein Auto mit Lichthupe entgegenkam. Ich dachte mir, dass das Auto mich daraufhinweisen will, das wir das Licht anmachen sollen, damit man uns besser erkennen kann. Also machte ich es an, aber das Auto hörte trotzdem nicht auf. Es fuhr immer langsamer bis es anhielt und so hielten auch wir an. Es war ein Australier (!) der Sprit brauchte. Er hatte sich gerade von seiner Freundin getrennt und hatte vier Hunde bei sich im Auto. Somit entschieden wir uns schnell eine gute Tat zu vollbringen, und ihn zu helfen. Gut das wir unseren Kanister gerade aufgefüllt hatten. Er nahm ungefähr 10 Liter und gab uns dafür 50$, da sprang sogar ein kleiner Gewinn bei raus. An der Grenze von South Australia und Northern Territory fanden wir dann einen Campingplatz. Am nächsten Morgen ging es weiter und wir kamen gegen Mittag beim Uluru Kata Tjuta Nationalpark an, wir schossen direkt schöne Fotos vom beeindruckenden Uluru. Bei einem Souvenirshop kauften wir uns endlich ein Fußkettchen, wir hatten schon ewig lange nach einem Schönen gesucht. Dann sicherten wir uns zuerst einen Campingplatz, weiter ging es zum Kata Tjuta.

Da es so heiß war entschieden wir uns nachmittags in den Pool zu gehen, da es kaum auszuhalten war. Ich hatte es mir in der Sonne auf Stühlen gemütlich gemacht, als ich in den Schatten flüchten wollte, habe ich leider meinem Stuhl zu schnell geschoben, sodass ich das Gleichgewicht verlor und auf dem Boden landete. Da habe ich kurz von den anderen Poolgästen Aufmerksam bekommen. Leider wurde ich von Pia gezwungen, diesen kleinen Tollpatschmoment mit einzubringen.

Abends fuhren wir zum Sonnenuntergang, der Uluru sah sehr bezaubernd aus. Direkt am nächsten Tag stand der Sonnenaufgang und das Field of Light auf dem Plan. Nach dem Sonnenaufgang haben wir einen 1km Walk beim Uluru gemacht, früh morgens war die Luft noch am besten.

Danach haben wir schön gefrühstückt und dann ging es wieder zum Pool und abends wollten wir zum Field of Light, jedoch stellte sich dann heraus das es ausgefallen war, da es zu stark geregnet und gewittert hatte. Ziemlich enttäuscht gingen wir zurück zum Auto und machten stattdessen einen Filmabend. Am nächsten Morgen gingen wir direkt zur Rezeption und wollten es versuchen auf heute zu verschieben. Wir hatten Glück es hat funktioniert, voller Freude verbrachten wir wieder einen Tag am Pool. Die Freude hielt nur bis abends, denn es fing wieder an zu gewittern und regnen, damit fiel das Event wieder aus. Da wir beide es wirklich unbedingt sehen wollten, da es eine einmalige Sache ist, die nur ein Jahr lang geht, beschlossen wir es ein letztes mal zu versuchen, also führte uns der Weg abermals zur Rezeption. Wir hatten Glück und es gab noch zwei freie Plätze für uns, das Wetter war diesmal auf unserer Seite. Voller Vorfreude saßen wir nun endlich im Bus. Es war wirklich spektakulär, 50.000 Glaskugeln die alle 6 Sekunden ihre Farbe ändern und das auf einer Fläche von 7 1/2 Fußballfelder. Anfänglich habe ich so viele Fotos geschossen, zum Schluss habe ich einfach mal das Handy weggesteckt und es auf mich einwirken lassen, wirklich atemberaubend!

Am nächsten Tag ging die Reise weiter Richtung Kings Canyon. Angekommen informierten wir uns was für einen Walk wir laufen können, da es tagsüber einfach viel zu heiß ist, entschieden wir uns am nächsten Morgen früh aufzustehen und wandern zu gehen. Also ging es am Nachmittag wieder zum Pool, man begegnete viele Leute dir wir schon auf dem Campingplatz beim Uluru getroffen hatten. 6:30 Uhr, Pia und ich waren bereit zum wandern, die Luft war angenehm. Wir beschlossen einen 2km Walk zu machen, allerdings hat uns dieser Weg nicht überzeugt, also wollten wir einen weiteren gehen. 6km, der Anfang war ziemlich hart, wir mussten einen steinigen Weg hochklettern. Oben angekommen war es aber ok, wir haben super schöne Ausblicke über den Kings Canyon bekommen. Es hatte sich also wirklich gelohnt, um 9:20 Uhr hatten wir nun schon 8km zu Fuß hinter uns. Wir konnten stolz auf uns sein, um diese Uhrzeit war der Weg schon geschlossen, da es bei der Hitze einfach viel zu gefährlich war.

Nun ging es zu unserem letzten Ziel im outback, Coober Pedy. Abends kamen wir auf einem trolligen Campingplatz an, bei einem super freundlicher Mann konnte man im Garten campen und das für nur schlappe 5$. 

Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg den Ort zu erkundigen. Wir schauten uns ein unterirdisches "Haus" an und gingen zur Old Timers Mine, hier konnten wir sehen wie früher Opal abgebaut wurde, sehr interessant.

Damit beendeten wir unsere Tour durch das Outback, es war wirklich sehr beeindruckend. Zudem sind wir glücklich das wir ohne großen Schaden den Weg zurück nach Port Augusta gefunden haben. Darauf gönnen wir uns jetzt erstmal eine leckere Pizza. Ab morgen startet bei uns der Sommer, dazu können wir endlich unser erstes Adventstürchen öffnen. In dem Sinne wünschen wir euch allen eine wunderschöne Adventszeit.

Ab in den Süden

Sonntag, 19.11.2017

Nachdem Luisa herausgefunden hat, dass die Leute aus dem Auto ihre Zelte beim Kreisel aufgeschlagen haben, konnten wir unsere Tour fortsetzen. Unser nächstes Ziel war der Hyams Beach. Wir wollten uns eigentlich einen schönen Tag am Strand machen, aber da spielte uns das Wetter ein Strich durch die Rechnung. Es war ziemlich windig und der Wind war auch recht frisch. Aber der Strand war trotzdem wunderschön. Der Sand war fast weiß und das Meer schön blau. 😊

Danach machten wir uns auf zum Australia Rock Narooma. Wo in einem Stein ein Loch drin war. Schon faszinierend wie sowas funktioniert. Natürlich kletterten wir auch dort rauf. Das ging auch noch recht gut, aber runter war etwas schwieriger. 🙈

Nachdem wir mit unserer Kletter Stunde fertig waren, machten wir einen kurzen Halt beim Mystery Bay. Dort legten wir noch eine kleine Schaukel Einheit ein und dann ging es auch schon wieder zum nächsten Campingplatz. 

Am nächsten Tag ging es ab auf Philip Island. Wir waren schon recht früh da, aber da wir erst abends Pinguine beobachten konnten und wir uns auch mal ein Tag einfach nur ausruhen wollten, machten wir uns ein schönen Tag am Campingplatz. Das war zumindest der Plan. Nachdem wir uns schön eine Packung Eis gegönnt hatten, sind wir schön motiviert zum Pool gelaufen um uns abzukühlen und zu sonnen und schwupps nach einer Stunde fing es an zu Gewittern. Wir sollen hier wohl wirklich nicht braun werden. Deshalb lagen wir dann auch fast den ganzen Tag im Auto. 🙈

Abends ging es dann zur Pinguin Promenade. Wir dachten es wäre einfach am Strand wo man Pinguine beobachten könnte. Falsch gedacht. Es war zwar am Strand und man konnte auch Pinguine beobachten, aber es stand dort auch erstmal ein großes Gebäude wo man Eintritt dafür bezahlen musste. 26$!!😱. Aber nagut, dafür haben wir ganz viele kleine süße Pinguine gesehen.🐧 Gegen die war sogar Luisa ein Riese. 

 

Great Ocean Road! Es geht los - das Warten hat ein Ende. Erster Halt war Point roadknight - es war ein sehr schöner Strand. Zuerst haben wir uns ein bisschen umgeschaut, dann entschieden wir uns recht schnell, dass wir den Tag zum Sonnen ausnutzen wollen. Schnell zum Auto, Bikini angezogen und Handtuch eingepackt und zack lagen wir am Strand und genossen das herrliche Wetter. Gegen Abend suchten wir uns einen Campingplatz aus, nach ca. 10 km Schotterweg mitten im Wald kamen wir dann an einem idyllischen Platz an. Wir spielten einige Spiele und aßen Hamburger, die wir noch vom Vortag übrig hatten.

Am nächsten Tag hielten wir kurz beim Memorial arch at eastern view, hier konnte man Infos über die Geschichte der great ocean road erfahren.

Danach fuhren wir zum Teddy's Lookout, von hier aus konnten wir einen wunderschönen Ausblick über das Meer erhaschen. Und da es Teddy's Lookout hieß, haben wir dies dann gleich mal Wort wörtlich genommen und unsere Teddys auf dem Schild in Szene gesetzt. Den kleinen Gag ließen wir uns nicht nehmen.

Weiter ging es zu dem Sheaok falls, einen Wasserfall. Ca. 400m mussten wir laufen, eigentlich kein Problem - es sein denn jede zwei Sekunden gehen Flipflops kaputt, stimmt's Pia? 

Ab geht es nach Apollo Bay - wir liefen die Straße entlang und schauten uns in kleinen netten Läden um, zurück zum Auto wählten wir den Weg am Strand entlang. So ganz überzeugt waren wir von diesem allerdings nicht, somit ging es zum nächsten Ziel.

Und darauf haben wir uns besonders gefreut - richtig, die 12 Apostel. Ja, es war wirklich genau so schön wie ich mir das vorgestellt hatte, wie die riesigen Felsen aus dem Meer herausragen, ein wirklich schöner Anblick.

Auch bei den nächsten beiden Zielen, dem Lord Ard George und der London Bridge, zeigt die Natur ein wirklich schönes Kunstwerk. Seht selber auf den Fotos.

Damit war die Great Ocean Road schon wieder zu Ende und wir konnten einen weiteren Punkt auf unserer Liste abhacken. Am Ende des Tages suchten wir uns einen netten Campingplatz an einem Wasserfall raus und so war wieder ein Tag vorbei. Mal schauen was schon morgen auf uns wartet - wir sind gespannt, ihr hoffentlich auch. Bis dann!

 

Freunden wir uns doch noch an?

Mittwoch, 15.11.2017

Und die Reise ging weiter. Wir fuhren ein ganzen Tag lang. Wir mussten drei Mal tanken und durchquerten mehrere Orte bis wir in der Nähe von Surfers Paradise auf ein Campingplatz gelandet sind. Am nächsten Tag sind wir dann nach Surfers Paradise gefahren. Ein wirklich schöner Ort. Mit vielen Hochhäusern und einen wunderschönen Strand. Da das Wetter auch mitgespielt hat, hatten wir es gleich ausgenutzt und uns etwas gesonnt. Bis wir dann gegen Mittag wieder weiter gefahren sind.

Das nächste Ziel hieß Port Macquarie. Wir kamen abends an und haben dann beschlossen einmal durch den Ort durchzufahren ob es sich überhaupt lohnt,am nächsten Tag wieder zu kommen. Es war zwar ganz schön, aber wir haben beide gleich beschlossen das wir hier nicht noch ein Tag verbringen müssen. Also ging es auch schon weiter zum nächsten Campingplatz. 

Heute machten wir als erstes den Crowdy Bay Nationalpark unsicher. Es gab zwar nichts ausser einen Strand, aber der war wirklich schön. Nichts los und man konnte einfach nur das Meer hören. Und hey wir kamen sogar wieder heile und ohne irgendein Problem aus dem Nationalpark heraus. Wir freunden uns doch noch mit den an. 🙃

Okay beim nächsten gab es wieder etwas Probleme. Nicht das wir nicht mehr rauskamen oder so nee. Dieses mal haben wir ihn erst gar nicht gefunden. 🙈 Also irgendwas haben diese Parks auch gegen uns. Naja wir fuhren weiter nach Fingal Bay, aber machten auch hier nur einen kurzen Stopp und fuhren dann gleich weiter. Eigentlich war unser Plan morgen zusammen mit Laura zu den Figure 8 Pools zufahren, aber das haben wir wieder auf Eis gelegt. Da es ziemlich gefährlich sein soll und man aufpassen sollte wann man da hingeht und wann zurück. Und da zu mindestens Luisa und ich etwas tollpatschig sind, lassen wir es lieber sein. Wir werden auch so noch viele andere schöne Orte sehen. 

Somit machten wir uns weiter Richtung Süden. Und so mussten wir auch durch den Stadt- und Feierabendverkehr von Sydney. Dass man da ein bisschen tüddelig bei wird ist ja auch normal, da sucht man seine Sonnenbrille schonmal überall obwohl man sie auf dem Kopf hat. 🙈😅. Ich sag jetzt mal nicht wer das war. 🙊 Sogar beim Autofahren lernt man neue Leute kennen. Man muss nur immer nett winken und schwupps kommt man schon bei den roten Ampeln in ein Gespräch. 

Kurz hinter Wollongong haben wir uns ein schlafplätzchen gesucht. Nur doof wenn man dann im Bett liegt und man nicht müde ist. Und da Daumendrücken laut Luisas Aussagen nicht so viel Spaß macht, wenn man es alleine spielt -da man immer weiß was der andere Daumen macht, ist einem schon langweilig und man beobachtet Leute. Aber auch das ist doof wenn die Leute mit ihrem Auto in ein Kreisel fahren wo es nur eine Ausfahrt gibt, aber dieses Auto einfach nicht wieder kommt. Jetzt hat Luisa die ganze Zeit was zum grübeln und sie hofft dass sie morgen früh eher wach ist und sieht wo das Auto ist. 

Somit wünsche ich euch eine Gute Nacht, bzw. euch da in Deutschland noch einen schönen Tag 🙃

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